Praxis für klassische
Praxis für klassische

Genogramm

 

Ein Genogramm ist eine piktografische Darstellung, die in der Systemischen Familientherapie verwendet wird, um Familienbeziehungen, wiederkehrende Konstellationen und medizinische Vorgeschichte darzustellen; es geht inhaltlich weit über einen Familienstammbaum hinaus. Mit einem Genogramm sollen Verhaltensmuster, beziehungsbestimmende psychologische Faktoren und sich innerhalb einer Familie wiederholende Verhaltensweisen visualisiert und anschließend analysiert werden.

 
Wegweisend für die heutige Genogrammarbeit waren Monica McGoldrick und Randy Gerson, die das Buch „Genograms: Assessment and Intervention“ (1985) veröffentlichten. Genogramme werden in der Familienforschung, der Medizin, der Psychologie, der Psychiatrie, der Bildung und der Sozialpädagogik eingesetzt. Familienberater nutzten Genogramme für Problemanalysen.
 

In einem Genogramm werden nicht nur Namen und Geburtsdaten festgehalten, sondern auch, wie diese zueinander stehen. So lassen sich beispielsweise Karrieredaten, innerfamiliäre Konflikte, Krankheiten und Gewohnheiten darstellen.

 

In der Medizin können mit Hilfe von Genogrammen gesundheitliche Zusammenhänge, zum Beispiel Krebsrisiken und vor allem Erbkrankheiten, aufgezeigt werden. Mit diesem Wissen lassen sich genauere medizinische Analysen erarbeiten. Außerdem können so Gesundheitsrisiken entdeckt werden.

 

Psychologen wenden Genogramme an, um essentielle Informationen zu erlangen und so den Patienten besser beraten beziehungsweise therapieren zu können. Sie können so etwa Konflikte schnell erkennen und auf dieser Basis das Verhalten des Patienten bewerten.

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Christine Gehringer HP

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